Cannabis im Kampf gegen COVID-19

Beim Lesen von medizinischen Studien und Kuriositäten über Cannabinoide (CBD) und Cannabis kamen wir zur Information, dass kanadische Wissenschaftler aus Alberta, Universität Lethbridge, Forschungen über eine spezielle Cannabisart, Sativa, durchgeführt haben, die eine große Menge an Cannabinoiden (CBD) enthält, und sie zu dem Schluss kamen, dass sie uns am ehesten vor dem Coronavirus schützt.

Wissenschaftler konnten aus diesem Stamm 13 Komponenten extrahieren, von denen sie glauben, dass sie das Verhalten des ACE2-Rezeptors im menschlichen Körper verändern, der im Lungengewebe, im Mund- und Nasenschleim, in Nieren, Hoden und im menschlichen Verdauungstrakt zu finden ist.

Ein Wissenschaftler-Ehepaar Olga und Igor Kovalchuck, die seit 2015 Cannabis untersuchen und Sorten aus der ganzen Welt verwenden, um neue Hybride zu kreieren und Extrakte mit therapeutischen Eigenschaften zu entwickeln, haben einen genaueren Blick darauf geworfen. Sie beschlossen, sich ihre Daten noch einmal anzusehen und zu prüfen, ob sie für das COVID-19-Virus verwendet werden können.

In einem Online-Magazin veröffentlichte Preprints, dass Cannabisextrakte mit einem hohen CBD-Gehalt dabei helfen können, die Proteine zu blockieren, die die „Wand“ für COVID-19 bilden und so den Zugang zu den Wirtszellen blockieren. Darüber hinaus kamen sie zu dem Schluss, dass einige der im Hanf enthaltenen psychoaktiven Substanzen die Resistenz menschlicher Zellen gegen das Coronavirus erhöhen und seine Fähigkeit verringern können, in die Zellen der Lunge einzudringen, wo es sich anpasst, vermehrt und ausbreitet.

Diese Informationen sind noch nicht professionell überprüft worden, jedenfalls behaupten Prof. Kovalchuck und sein Team, dass der von ihnen gezüchtete Cannabis-Stamm das Eindringen des Corona-Virus in den menschlichen Körper wirksam verhindert. Und vor allem enthalten diese Extrakte hohe Mengen an CBD, aber sehr geringe Mengen an THC, so dass die Anwender keinen Rausch verspüren würden, und es ist ein völlig natürliches Produkt ohne Nebenwirkungen.

Dazu benötigt das Coronavirus einen ACE2-Rezeptor.

Wissenschaftler glauben, dass Cannabinoide, die im Hanf gefunden werden, das Verhalten dieses Rezeptors in einer Weise verändern können, die für seinen Wirt vorteilhaft ist und seine Anfälligkeit für COVID-Infektion verringert.

Sollte sich dies bestätigen, könnte dies das Infektionsrisiko deutlich verringern. Prof. Kovalchuck berichtet: „Wenn es im Gewebe keinen ACE2-Rezeptor gibt, kann das Coronavirus nicht in das Gewebe eindringen“.

Zusammenfassung

Viele Ärzte befürworten die Verwendung von medizinischem Cannabis zur Behandlung einer Vielzahl von Krankheiten und Leiden: von Kopfschmerzen bis hin zu Epilepsie. Auf der Website der Weltgesundheitsorganisation finden Sie Informationen…

„Beim Menschen zeigt die CBD keine Wirkung, die auf potentiellen Missbrauch oder Abhängigkeit hinweist… Bis heute gibt es keinen Beweis für Probleme der öffentlichen Gesundheit, die mit der reinen CBD verbunden sind.”

Angesichts der gegenwärtigen tragischen und sich rasch entwickelnden epidemiologischen Situation ist es notwendig, Cannabis unabhängig von seinem Nutzen zu testen, insbesondere für Bekämpfung des Coronavirus. Das Wichtigste ist jetzt, zu prüfen, ob Cannabis eine „wertvolle Ergänzung“ zu anderen Methoden zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie sein kann, weshalb die Forschung u.a. klinische Tests benötigt.

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