Dickdarmkrebs (Kolorektalkarzinom) und CBD

Darmkrebs ist eine Neubildung, die innerhalb der sigmoidal-rektalen Biegung des Dickdarms auftritt. Darmkrebs ist ein Krebs, der sich im distalen Teil des Verdauungssystems befindet. Die meisten Krebsarten entwickeln sich aus Drüsenpolypen (s.g. Adenomen) – leichten Veränderungen der Darmschleimhaut. Drüsenpolypen liegen in Form von leichten Vorwölbungen der Schleimhaut vor und entwickeln sich meist asymptomatisch.

Die meisten Krebsfälle treten nach dem 50. Lebensjahr auf, 9 von 10 Menschen, die an Krebs erkrankt sind, sind 50 Jahre oder älter. Darmkrebs ist die dritthäufigste Krebsart weltweit.

Die Hauptsymptome des Kolorektalkarzinoms sind:

  • Vorhandensein von Blut im Stuhl oder latente Blutungen
  • chronische Bauchschmerzen und -krämpfe
  • übermäßige Gasproduktion
  • Durchfall, Verstopfung, Veränderung der Stuhlform
  • Gewichtsverlust
  • Schwäche, Müdigkeit
  • Blutarmut
  • Anorexie
  • Blähungen im Unterleib, Gefühl von unvollständigem Stuhlgang

Risikofaktoren:

Die gängigsten Therapieformen wie Chemo- und Strahlentherapie sind für den menschlichen Körper sehr zerstörerisch, weshalb die Wissenschaftler noch immer nach einer natürlichen und sicheren Behandlungsmethode suchen. Daher sieht die Forschung über den Einsatz von CBD zur Eindämmung der Ausbreitung von Darmkrebs sehr vielversprechend aus.

Wissenschaftliche Studien aus dem Jahr 2011 haben gezeigt, dass Cannabidiol potenziell positive Auswirkungen auf Darmkrebs hat:

  • eine pharmakologische Wirkung (als Antioxidans und Schutz gegen Darmentzündungen);
  • induziert unterstützende Mechanismen (Hemmung des enzymatischen Abbaus von Endocannabinoiden).

Weitere Studien an Darmkrebszellen zeigten, dass CBD die Endocannabinoid-Spiegel erhöhte, die DNA vor oxidativen Schäden schützte und die Zellproliferation in CB 1-, TRPV1- und PPAR-Rezeptoren um einen kleinen Prozentsatz reduzierte. Die Wissenschaftler kamen zu dem Schluss, dass Cannabidiol in vivo tatsächlich eine chemopräventive Wirkung hat und die Zellproliferation durch viele Mechanismen reduziert.

Nach mehreren Jahren orschung über die Auswirkungen von CBD bei Darmkrebs sind Forscher zu dem Schluss gekommen, dass CBD-Extrakt aus Cannabis selektiv auf Darmkrebszellen abzielen kann und gesunde Zellen ohne Risiko belässt. Zwei Rezeptoren sind in diesem Prozess hilfreich: CB1 und CB2. In diesem Experiment wurden 20 Mäuse im fortgeschrittenen Stadium des Kolorektalkarzinoms getestet. Die Tiere erhielten 8 Wochen lang täglich 50 mg CBD-Extrakt. Die ersten Ergebnisse waren bereits nach wenigen Wochen sichtbar, bei fast allen Wesen wurde eine Verkleinerung des Tumors beobachtet. Nach 8 Wochen wurde jedoch festgestellt, dass die CBD bei 98% der Mäuse das Wachstum der Tumorzellen unterdrückte und die Faktoren stoppte, die zur Entstehung und Entwicklung von Darmkrebs beitrugen. Schlussfolgerung: CBD hatte positive Auswirkungen in experimentellen Modellen von Darmkrebs und verursachte antiproliferative Effekte von CB1 und CB2 in Darmkrebszellen.

Zusammenfassung

Cannabinoide sind zu einer wichtigen neuen Klasse von Krebsmedikamenten geworden, die die Cannabinoidrezeptoren binden und mehrere weitere Wege aktivieren, die zur Hemmung der Krebszellproliferation und -induktion führen.

Präklinische Beweise deuten darauf hin, dass die Aktivierung des Cannabinoidrezeptors 1 (CB1) bei Darmkrebs krebshemmende Wirkungen hat. Die Beschreibung zeigt, dass ihre Wirkungsmechanismen komplex sind und von vielen Faktoren, einschließlich des zellulären Kontexts, abhängen.

Alle Tests, die bisher durchgeführt wurden, sind an tierischen Objekten durchgeführt worden.

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