Hashimoto-Krankheit vs. CBD

Name dieser Krankheit stammt von dem Namen des japanischen Arztes Hakaru Hashimoto, der die Krankheit erstmals 1912 entdeckte und charakterisierte. Hashimoto ist eine Autoimmunerkrankung, die sehr schwer zu erkennen ist. Es ist eine Folge der Hypothyreose, verursacht durch eine chronische Entzündung, die zu einer Schädigung dieses Organs führt, indem sie die Produktion des Schilddrüsenhormons hemmt und zur Zerstörung von Eiweiß in der Schilddrüse führt, es wird durch einen Fehler im Immunsystem verursacht. Die Krankheit befällt Frauen häufiger als Männer, aber es sind auch Fälle bei Kindern bekannt. (1)

Zu den charakteristischen Symptomen von Hashimoto gehören:

  • vergrößerte Schilddrüse
  • depressive Zustände
  • Nervosität
  • Müdigkeit
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • oft Gewichtszunahme
  • Konzentrationsprobleme
  • Schwerfälligkeit
  • Verstopfungen
  • Probleme mit Gelenken
  • Menstruationsbeschwerden
  • erhöhtes Cholesterin

Behandlung dieser Erkrankung besteht hauptsächlich in der Verabreichung von Hormonpräparaten zur Ergänzung des Hormonspiegels und einer angemessenen Ernährung.

Können Cannabinoide, einschließlich der CBD, hilfreich sein?

Aus früheren Artikeln wissen wir, dass jeder von uns ein internes Endocannabinoid-System hat, das für viele physiologische Prozesse verantwortlich ist, darunter die Regulation von Hormonen in unserem Körper, einschließlich der Freisetzung von Schilddrüsenhormon. (2)
Darüber hinaus entdeckten amerikanische Wissenschaftler das Vorhandensein von Cannabinoidrezeptoren auf Schilddrüsenzellen.

Wir wissen auch, dass CBD die Aktivität der CB1- und CB2-Rezeptoren, ihrer Endocannabinoide und der für ihren Metabolismus verantwortlichen Proteine kombinieren und beeinflussen kann, da sie an vielen verschiedenen Funktionen beteiligt sind, die für die homöostatische Regulation in verschiedenen Geweben notwendig sind. (3)

Wir wissen, dass die Hauptursache für Schilddrüsenfehlfunktionen als Folge der Hashimoto-Krankheit in der Entzündung und der Fehlfunktion des Immunsystems liegt. Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass sich die CB2-Rezeptoren des Endocannabinoids hauptsächlich in den Zellen des Immunsystems befinden, und wenn sie aktiviert werden, bekämpfen die CB2-Rezeptoren Entzündungen durch eine angemessene Stimulierung des Immunsystems.

Andere Studien zeigen, dass die Behandlung mit Endocannabinoiden zu einem Anstieg bestimmter Arten entzündungshemmender Immunproteine (wie IL-10) führt und dazu beiträgt, die Sekretion anderer proinflammatorischer Proteine (z.B. IL-17) zu verringern, was zu einer Unterdrückung der Überempfindlichkeitsreaktion vom verzögerten Typ führen kann. Es wurde festgestellt, dass diese beiden Immunproteine eine wichtige Rolle bei der Hashimoto-Krankheit spielen. IL-10 kann andere zerstörerische Immunproteine blockieren, und IL-17 ist ein Typ von Immunitätsinitiator, der eine intensivere Gewebeschädigung verursachen kann (4). Es gibt eine Schlussfolgerung: Wenn CBD angewendet wird, wird die Entzündung zum Schweigen gebracht.

Zusammenfassung

Bis heute gibt es nur sehr wenige Studien, welche die Wirksamkeit von CBD-Öl bei der diskutierten Krankheit, der Hashimoto-Krankheit, belegen. Wir wissen jedoch über die Wirksamkeit von Cannabinoiden (CBD) bei Schilddrüsenerkrankungen Bescheid, indem wir das Endocannabinoidsystem, das zur Regulierung des Hormonhaushalts beiträgt, und seine entzündungshemmenden Eigenschaften beeinflussen. In 2002 durchgeführten Tierversuchen wurde entdeckt, dass CB1-Rezeptoren die Freisetzung von Schilddrüsenhormonen steuern.

Darüber hinaus ist die CBD dank ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften in der Lage, die Symptome der Schilddrüsenentzündung, zu denen vor allem Muskel- und Gelenkschmerzen, Müdigkeit, Depressionen gehören, zu lindern oder ganz zu beseitigen und die Entzündung im Körper zu hemmen.

Quelle:

  1. https://www.konopny.pl/cbd-w-chorobie-hashimoto/
  2. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12153749
  3. https://hemppedia.org/pl/choroby-tarczycy-i-cbd/#footnote_3_79563
  4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4619873/

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