Menopause und CBD

Die Wechseljahre machen Frauen auf der ganzen Welt durch, manche sanft, manche weniger. Sie sind also mit unangenehmen Symptomen konfrontiert, die ihr normales Funktionieren in der Gesellschaft erschweren. Deshalb suchen sie nach einem natürlicheren Weg, mit den Symptomen der Wechseljahre umzugehen. Eine solche Möglichkeit könnte die CBD sein, da sie das Endocannabinoid-System beeinflusst. Um zu verstehen, warum die CBD bei Behandlung der Menopausesymptome helfen kann, ist es notwendig zu verstehen, was die Wechseljahre sind, wie sie den Körper einer Frau beeinflussen und wie das Endocannabinoid-System die Wechseljahre beeinflusst.

Was ist die Menopause?

Die Menopause ist ein Zeitraum von etwa 12 Monaten. Während dieser Zeit kommt es durch Störungen der Hormonproduktion zu unregelmäßigen Blutungen, die wiederum zum völligen Verschwinden der Menstruation – den Wechseljahren – führen. Vor dem vollständigen Verschwinden der Menstruation tritt eine Reihe von Störungen und Veränderungen im Körper der Frau auf, die wir als Wechseljahre oder Klimakterium bezeichnen.

Welche Symptome begleiten die Menopause?

Die ersten Anzeichen für Eintritt in die Wechseljahre sind bereits bei Frauen zwischen 40 und 50 Jahren zu beobachten. Dann nimmt die Libido ab und die Eierstockfunktion verschwindet teilweise, und es treten auch die charakteristischen Symptome der Wechseljahre auf. Die Hauptursache für diesen Zustand ist der sinkende Östrogen- und Progesteronspiegel – ihr Mangel führt unter anderem zu lästigen Beschwerden:

  • übermäßiges Schwitzen
  • unregelmäßige Menstruationen
  • Kopfschmerzen und Schwindelgefühle
  • Gewichtszunahme
  • plötzlicher Hitzschlag
  • Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen
  • Reizbarkeit
  • Haarausfall
  • Schlaflosigkeit
  • emotionale Instabilität und Angstzustände
  • manchmal Angst und Depressionen

Auch im weiblichen Körper gibt es systemische Veränderungen, die sich folgenderweise äußern:

  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Blutdruckerhöhung
  • Entwicklung der Osteoporose

Endocannabinoid-System und Menopause

Das Endocannabinoid-System ist ein Netzwerk von zellulären Rezeptoren, die für Aufrechterhaltung der Homöostase im Körper verantwortlich sind, d.h. für Gleichgewicht der inneren Umgebung des menschlichen Körpers in Bezug auf äußere Bedingungen. Es sind diese Rezeptoren, die sich mit den CBD- und THC-Cannabinoiden verbinden und positive Effekte verursachen.

Rolle des Endocannabinoid-Systems

Das Östrogen ist mit dem Endocannabinoid-System verbunden, indem es das Enzym Fettsäurehydrolyse (oder FAAH) reguliert, das am Abbau bestimmter Endocannabinoide beteiligt ist. Wenn der Östrogenspiegel einen Höchststand erreicht, passiert das Gleiche mit den Endocannabinoiden und umgekehrt. Vorläufige Studien deuten darauf hin, dass die frühen Wechseljahre mit einem Endocannabinoid-Mangel in Verbindung gebracht werden könnten. Es gibt Hinweise darauf, dass Östrogen Endocannabinoide verwendet, um Stimmung und emotionale Reaktion zu regulieren, was erklären würde, warum Stimmungsänderungen während der Wechseljahre, wenn die Östrogenspiegel fallen, häufiger auftreten.

Wie können Cannabinoide die Symptome der Wechseljahre lindern?

Hitzeschläge

Aus früheren Artikeln wissen wir, dass das natürliche Cannabinoid Anandamid ähnliche Eigenschaften wie THC hat. Studien haben gezeigt, dass THC für Regulierung der Körpertemperatur beim Menschen verantwortlich ist.

Wissenschaftler vermuten, dass höhere Dosen von THC einen kühlenden Effekt auf das System haben und daher die Körpertemperatur senken können. Es funktioniert aber auch umgekehrt, denn mit niedrigen THC-Dosen kann es Körpertemperatur erhöhen, so dass es ein wichtiger Schritt ist, die richtige Dosis für jede Person zu finden.

Emotionale Instabilität, Angst und Reizbarkeit

Wie bereits festgestellt, verwendet Östrogen Endocannabinoide zur Regulierung der Stimmung und der emotionalen Reaktion. Wenn also der Spiegel der Endocannabinoide sinkt, kommt es zu Veränderungen im Körper und kann zu einem Zustand führen, der Angst und sogar Depressionen verursacht. Studien haben gezeigt, dass CBD und THC dazu beitragen können, diese Symptome zu lindern.

Osteoporose

Verlust der Knochendichte ist der Grund für einen starken Rückgang des Östrogens, das für den Regenerationsprozess der Zellen in den Knochen verantwortlich ist. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass CBG-, CBD-, CBC- und THCV-Cannabinoide zu einer Aktivierung des Knochenwachstums führen und Osteoporose nach der Menopause verhindern können.

Gewichtszunahme

Hormone spielen eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung des richtigen Körpergewichts. In den Wechseljahren kommt es zu einem Rückgang der Hormone und einer Änderung des Lebensstils, wodurch einige Frauen an Gewicht zunehmen. Eine hohe Konzentration der CBD kann dabei helfen. Einige Studien haben gezeigt, dass Cannabiskonsumenten einen niedrigeren BMI haben als Nicht-Konsumenten.

Schmerz

Gelenkschmerzen, Migräne, Brustspannen, verstärkte Menstruationsbeschwerden sowie Beschwerden beim Geschlechtsverkehr, all dies kann das Leben schwierig machen. Aus früheren Artikeln wissen wir, dass die CBD schmerzstillende Eigenschaften ohne ernsthafte Nebenwirkungen und süchtig machende Eigenschaften hat. Daher können Cannabinoide während der Wechseljahre, die von hormonellen Störungen begleitet werden, dazu beitragen, all diese Beschwerden zu lindern.

Zusammenfassung

Was Symptome der Wechseljahre betrifft, so gibt es immer mehr klinische Hinweise darauf, dass Cannabidiol (CBD) einige der Symptome der Wechseljahre lindern kann und eine natürliche Alternative darstellt. Seine Ergänzung kann nicht nur depressive Zustände und die mit Auftreten der Wechseljahre verbundenen Ängste lindern, sondern auch Schlaflosigkeit, Irritationen (beruhigende Eigenschaften) und andere Zustände bewältigen. Cannabidiol CBD hat eine regulierende, entzündungshemmende, schmerzlindernde, reinigende und entspannende Wirkung.

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