Was ist ein Endocannabinoid-System (ECS)?

Das Endocannabinoidsystem ist ein interner Regulator vieler physiologischer Prozesse, die in unserem Organismus stattfinden, und ist verantwortlich für die Aufrechterhaltung der Homöostase, d.h. des Gleichgewichts im Körperinneren im Bezug auf die äußeren Bedingungen. Das heißt, zum Zeitpunkt der Krankheit beginnt das Endocannabinoidsystem Endocannabinoide zu produzieren, die Reparaturprozesse unterstützen.

Wie wir bereits in unserem Artikel über Geschichte von CBD geschrieben haben, möchten wir Sie noch einmal daran erinnern, dass alles in den 60er Jahren in Israel begann; dann gewann dieses Endocannabinoid-System die meiste Aufmerksamkeit. Es war Dr. Raphael Mechoulam, der als erster in Cannabis die psychoaktive Komponente – THC (Tetrahydrocannabinol) entdeckte und damit die Möglichkeit, sie durch Extraktion von Cannabispflanzen zu isolieren. Die Wissenschaftler begannen zu überlegen, warum THC das Bewusstsein verändert, und entdeckten infolgedessen ein Endocannabinoid namens Anandamid in unserem Körper (Ananda in Sanskrit bedeutet Glückseligkeit).

Das isolierte THC diente den Wissenschaftler, einzelne Schritte des Prozesses detaillierter zu verstehen und Karten zu erstellen, welche Position der einzelnen Cannabinoidrezeptoren (CB1 und CB2) zeigen.

Quelle

Der erste Cannabinoid-Rezeptor wurde 1988 im Rattenhirn entdeckt, die Entdeckung haben zwei amerikanische Wissenschaftler Allyn Howlett und ihr Doktorand William Devane gemacht. Es wurde Cannabinoid-Rezeptor1 (CB1) genannt. Die Forscher sind zu dem Schluss gekommen, dass Cannabinoid-Rezeptoren mit dem menschlichen Gehirn verbunden sind. Die CB1-Rezeptoren wurden vor allem an Neuronen im Gehirn, Rückenmark und peripherem Nervensystem gefunden, sie sind ebenfalls in anderen Organen und Geweben vorhanden, einschließlich Immunzellen.

Forschung

1993 hat eine weitere Gruppe von Wissenschaftlern Cannabinoid-Rezeptoren im Immunsystem (CB2) entdeckt, d.h. das nächste 2-AG-Endocannabinoid (2-Arachidonoil-Glycerol).

Darüber hinaus stellten die Wissenschaftler fest, dass pflanzliches THC und Anandamid eine sehr ähnliche Zusammensetzung haben, es wurde erkannt und nachgewiesen, dass diejenigen aus Pflanzen sich mit CB1- und CB2-Rezeptoren verbinden und Funktion des Endocannabinoidsystems unterstützen.

Das Endocannabinoidsystem besteht aus:

  • CB1- und CB2-Cannabinoidrezeptoren
  • Endocannabinoiden, die von unserem Körper hergestellt werden: Anandamid (AEA) und 2-AG (2-Arachidonoilglycerin)

Anwesenheit von CB1-Cannabinoidrezeptoren:

  • im Zentralnervensystem,
  • Lymphsystem,
  • Hypophyse,
  • Hirnstammkernen,
  • im Verdauungstrakt,
  • Fortpflanzungssystem,
  • Fettgewebe,
  • Lungen, Leber, Herz, Muskeln,
  • Harnblase,
  • in den Nervenenden.

Dagegen befinden sich CB2-Endocannabinoidrezeptoren hauptsächlich in Immunzellen. Wenn wir CB2-Rezeptoren aktivieren, kämpfen sie gegen Entzündungen durch geeignete Stimulation des Immunsystems.

Quelle

Zusammenfassung:

Wir wissen, dass CBD zu einer Gruppe von Phytocannabinoiden gehört. Wissenschaftler fanden heraus, dass Cannabis in seiner Zusammensetzung eine ganze Reihe von Substanzen enthält, welche Behandlung unseres Körpers durch Einwirkung auf das Endocannabinoid-System unterstützen können. In den richtigen Dosen verwendet (jeder Menschenkörper ist anders, so dass jeder eine individuelle Dosis für sich selbst finden muss), können sie viel Gutes tun. Darüber lesen Sie bitte unsere bisherigen Artikel.


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